Siegerehrung 2015 Vereinsschau in Grabowhöfe (v.l.n.r. C.Handy, A. Diller, E.Malow)

Züchtersteckbrief Andre Diller

  Zuchtfreund Andre Diller züchtet schon seit seiner Kindheit Rassegeflügel. Mit 9 Jahren bekam er seine ersten eigenen Tiere und wurde dann mit 10 Jahren im Ortsverein als Jugendmitglied aufgenommen. Zur Rassegeflügelzucht kam Andre durch seinen Vater, welcher früher auch viele verschiedene Tierarten hielt und die Begeisterung hierfür an seinen Sohn weitergab.

Zur Zeit züchtet er viele verschiedene Rassen: Australorps (weiß), Auraucana (wildfarbig und goldweizenfarbig), Kalottentauben, Luzerner Goldkragen und Luzerner einfarbig weiß, sowie Zwergenten (weiß und silberwildfarbig), Cayugaenten und  Steinbacher Kampfgänse. Dazu kommen noch viele weitere Ziergeflügelrassen wie beispielsweise Zwergbläßgänse, Mandarinenten, Brautenten und Moorenten.

Was für einige Menschen einfach nur nach viel Arbeit klingt, ist für Andre das ganze Gegenteil. Er nimmt sich täglich die Zeit, um seinen Enten beim Baden, den Hühner beim Scharren oder den Tauben beim Fliegen zu zugucken. Hierbei kann unser Zuchtfreund, so sagt er selbst :

“Entspannen und nach getaner Arbeit zur Ruhe kommen.Erholung pur!”

Aber nicht nur der schöne Anblick erfreut ihn und seine kleine Familie. Australorps beschreibt er als fleißige Legehühner mit ebenso guten Eigenschaften für die Verwertung als Fleischlieferant in der heimischen Küche.

Als kleinen Züchtertipp empfiehlt er Auracana nicht gemeinsam mit anderen Hühnerrassen aufziehen zu wollen, da sich diese durch ihr ruhiges Wesen schnell unterdrücken lassen. Gleiches gilt auch für die Aufzucht von Zwergenten und Ziergeflügel. Bis zum völligen Ausreifen ihres Körpers sollten diese separat und geschützt vor Raubvögeln gehalten werden. Außerdem ist natürlich stets auf sauberes Trinkwasser und Stallungen bei allen Rassen zu achten, um der Ausbreitung bzw. dem Entstehen von Keimen und Krankheiten entgegenzuwirken, mahnt Andre.

Als abschließende Anekdote berichtet Zuchtfreund Diller von seiner damaligen Neuanschaffung der Zwergenten. Einen Erpel und zwei Enten hatte er sich geholt und nun sollte es langsam losgehen mit der Zucht. Leider verschwanden beide Enten ein paar Wochen später, am selben Tag und auch nach intensivem Suchen waren sie nicht wiederzufinden. Das musste der Fuchs gewesen sein, mutmaßte Andre und holte sich daraufhin zwei neue Tiere. Vier Wochen später schwammen dann jedoch nicht mehr ein Erpel und zwei Enten, sondern ein Erpel, vier Enten und insgesamt 10 kleine Entenküken auf seinem Teich als er von der Arbeit kam.

Dieses schöne Erlebnis wird er wohl immer in Erinnerung behalten.IMG-20170510-WA0014IMG-20170510-WA0016IMG-20170510-WA0011

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